In den Sommerferien haben wir ein sehr hohes Patientenaufkommen, wir bitten um geduld.
Physiotherapie
Wir freuen uns in unserer Klinik auch physiotherapeutische Behandlungen anbieten zu können, damit Ihr Vierbeiner schnellstmöglich wieder auf die Pfoten kommt!
Anfragen zur Terminvergabe von Physiotherapieanwendungen oder zur Physiotherapie selbst richten Sie bitte gerne per Email direkt an unser Physioteam:
physio@kleintierklinik-wasbek.de




Eine physiotherapeutische Behandlung ist sinnvoll:
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nach Knochen- oder Gelenkoperationen
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bei Lähmungserscheinungen (z.B. nach Bandscheibenvorfällen und Nervenverletzungen)
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zur Schmerzbekämpfung bei Arthrosen
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zum Muskelaufbau
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nach Goldimplantationen
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zur Prophylaxe bei diagnostizierter Hüftgelenksdysplasie (HD)
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bei Rückenschmerzen (z.B. bei Spondylosen, Cauda equina-Syndrom)
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bei geriatrischen Patienten (zum Erhalt von Kraft und Beweglichkeit und zur Schmerzbekämpfung)
Ob eine physiotherapeutische Behandlung eine hilfreiche Behandlung für Ihr Tier darstellt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.
Team Augenheilkunde

Dr. Juliane von dem Bussche
Fachtierärztin für Zahnheilkunde Kleintiere
Zusatzbez. Akupunktur

Jennifer Nickel
Veterinärmedizinische Fachangestellte, Physiotherapie, Behandlungsassistenz

Nicole Wagner-Werdehausen
Veterinärmedizinische Fachangestellte, Physiotherapie, Behandlungsassistenz

Sarah Kaul
Veterinärmedizinische Fachangestellte, Physiotherapie, Behandlungsassistenz



Häufig gestellte Fragen
Wir setzen auf klare Abläufe und transparente Informationen, damit Sie und Ihr Tier jederzeit gut orientiert sind.
Wir führen folgende Physiotherapie-Verfahren durch:
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Massagen
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Aktive und passive Bewegungstherapie, u.a. mit Physio-Swing
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Thermotherapie
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Unterwasserlaufband
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Magnetfeldtherapie
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Elektrotherapie (TENS)
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Laserakupunktur
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Low Level Lasertherapie (Laserfeldtherapie und Laserfrequenztherapie) mit der Laserdusche Power Twin 21 (MKW)
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Als grobe Faustregel kann man mit 6-10 Behandlungen rechnen. Allerdings erfordern manche Indikationen (z.B. Lähmungserscheinungen) oft weitere Behandlungen. Die besten Resultate zeigen sich meist bei 2-3 Behandlungen pro Woche; auch diese Frequenz hängt von der jeweiligen Indikation ab. Eine Behandlung dauert etwa 30 Minuten. Zu Beginn erstellen wir mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Therapieplan.
Wir rechnen die Physiotherapie (außer den Laserbehandlungen) nach Zeiteinheiten ab:
Jede 15-minütige Einheit kostet 25 €.
Als grobe Orientierung kann man davon ausgehen, dass für eine Erstvorstellung mit Ganganalyse und Therapieplanerstellung 45 bis 60 min. (3 bis 4 Einheiten) benötigt werden.
Die meisten Behandlungen dauern 30 min. (2 Einheiten).
Wir bieten eine Bonuskarte an, auf welcher jede Einheit abgestempelt wird.
Die 20. Einheit ist dann kostenfrei.Die Laserbehandlungen (Laserakupunktur sowie Laserfeld- und Laserfrequenztherapie) müssen abweichend davon gemäß GOT (Tierärztlicher Gebührenordnung) mit 50,78 € (1 facher Satz GOT) abgerechnet werden.
Katzen lassen sich in der Regel sehr gut behandeln.
Durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers
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verliert der Körper an Gewicht, wodurch schmerzhafte Gelenke leichter und mit geringerer Belastung trainiert werden können
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können Schwellungen und Ödeme reduziert werden
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können Muskulatur und Herz-Kreislaufsystem gestärkt werden
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wird der Körper stabilisiert – so das im Wasser oft Bewegungsübungen durchgeführt werden können, die an Land nicht möglich wären
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1. Rehabilitation nach orthopädischen Operationen (ab 2 Tagen nach dem Fäden ziehen), zum Beispiel:
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Frakturen
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Osteochondrosis dissicans (OCD)
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Ellbogendysplasie (ED)
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Kreuzbandriss
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Hüftgelenkersatz
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Goldimplantation
2. Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen/Lähmungen zum Beispiel:
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nach Bandscheiben-Operationen/Bandscheibenvorfall
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degenerative Myelopathie
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fibrokartilaginöser Infarkt
3. Muskelaufbau und Verbesserung der Gelenkfunktion:-
Arthrosen
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Spondylosen
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Hüftgelenkdysplasie (HD)
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Cauda equina Syndrom
4. als Zusatzmaßnahme bei Übergewicht-
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Herzinsuffizienz
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Lungenerkrankungen
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Infektionen
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nicht verheilte Operationswunden und Drainagen
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infektiöse Hauterkrankungen
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Epileptiker
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Akupunktur und Laserakupunktur
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Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und gehört zum Bereich der Regulationsmedizin. Mit Hilfe feiner Nadeln werden spezifische Punkte des Körpers stimuliert. Grundsätzlich können alle Erkrankungen, die einer Eigenregulation noch zugänglich sind, mit Akupunktur behandelt werden. In westlichen Ländern wird das Verfahren vorwiegend in der Schmerztherapie eingesetzt.
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Beispiele für den Einsatz von Akupunktur bei Kleintieren:
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Schmerzen (z.B. bei Arthrosen, HD, ED, Cauda equina Syndrom, Spondylosen, Bandscheibenproblemen, unspezifischen Lahmheiten)
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Inkontinenz
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Gynäkologische Probleme
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Als Behandlungsalternative bei Medikamentenunverträglichkeiten
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Die Akupunkturbehandlungen können bei uns - ganz klassisch - mit Akupunkturnadeln durchgeführt werden. Alternativ oder auch ergänzend arbeiten wir mit einem Akupunkturlaser. Der Akupunkturlaser ermöglicht die schmerzfreie Stimulation der Akupunkturpunkte, insbesondere bei sehr sensiblen Tieren oder bei der Anwendung an empfindlichen Körperpartien. Durch die Wahl entsprechender Laserfrequenzen können außerdem Narben behandelt und entzündete Gewebe positiv in ihrem Heilungsverlauf unterstützt werden.
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Hierbei handelts es sich um Formen der Low Level Lasertherapie (LLLT), einer komplementärmedizinischen Behandlungsmethode zur Unterstützung körpereigener physiologischer Regnerationsprozesse.
Durch Licht in einer definierten Wellenlänge werden positive Veränderungen in den Zellen bewirkt. (sie werden praktisch mit Energie „aufgeladen”), wodurch der Organismus bei seiner Heilung unterstützt wird.
Durch die Verwendung verschiedener Frequenzen können wiederum spezifische Gewebe angesprochen werden - je nachdem, ob z.B. die Wundheilung gefördert, muskuläre Verspannungen gelöst oder geschädigte Nerven in ihrer Regneration unterstützt werden sollen.
Die Behandlung ist für das Tier schmerzlos und stressarm. Viele Patienten (insbesondere Katzen) genießen die Behandlung geradezu. -
Bei Verwendung eines Punkt- oder Akupunkturlasers wird jeweils nur ein relativ kleines Areal zur Zeit behandelt (wenn beispielsweise ein bestimmter Akupunkturpunkt bei der Laserakupunktur schmerzfrei stimuliert werden soll).
Sollen allerdings größere Areale behandelt werden, dann kommt die Laserdusche zum Einsatz. Die von uns verwendete Laserdusche PowerTwin21 (MKW) bestrahlt mit 21 Laserdioden eine Fläche von 55 cm² auf einmal. Damit eignet sie sich hervorragend für die Behandlung größerer Flächen, weshalb während einer Sitzung problemlos mehrere Problembereiche angesprochen werden können (z.B. Wundbereich an einem Bein und kompensatorisch sekundär verspannte Muskelareale am Rücken oder anderen Gliedmaßen). Durch den Laserkamm-Aufsatz gelangt das Laserlicht auch bei dicht behaarten Tieren genau dorthin, wo es gebraucht wird. -
Anwendungsbeispiele der LLLT:
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Förderung der Wundheilung
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Wundheilungsstörungen
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Neurologische Erkrankungen (z.B. Cauda-equina-Syndrom, Faserknorpelembolie, unterstützend bei chirurgisch oder konservativ behandelten Bandscheibenvorfällen, usw.)
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Muskelverspannungen
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Förderung der Heilung nach Sehnen- und Bandverletzungen
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Narbenstörungen
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Die Häufigkeit und der zeitliche Abstand zwischen den Laserbehandlungen richtet sich nach den Indikationen.
Wir beraten Sie gern.
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Die Chiropraktik zählt zu den ganzheitlichen manuellen Therapiemethoden. Im Zentrum der chiropraktischen Behandlung steht das Erkennen und Behandeln von Bewegungseinschränkungen („Blockaden“) im Bereich der Wirbelsäule und einzelner Körpergelenke. Diese Einschränkungen können durch sogenannte Makrotraumata (z.B. Unfälle, Stürze, heftiger Leinenruck) oder durch wiederholte Mikrotraumata (z.B. Fehlbelastungen aufgrund angeborener oder erworbener Gelenkerkrankungen) entstehen.
Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze ein oder mehrere der folgenden Symptome zeigt, kann dies auf bestehende Blockaden hinweisen:
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Rückenschmerzen
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Berührungsempfindlichkeit
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Zögerliches Springen
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Verändertes Gangbild (Passgang, verstärkt diagonales Laufen), unklare Lahmheiten
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Leistungsminderung
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Schmerzäußerungen bei bestimmten Bewegungen
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Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte das Ärztebrüderpaar Ferdinand und Walter Huneke Phänomene, die im Zusammenhang mit dem Einsatz von Lokalanästhetika auftraten. Daraus entwickelte sich die Neuraltherapie (NT) als eigenständige Methode; das Verfahren ist auch als Impletol®-, Procain-, Segmenttherapie oder Heilanästhesie bekannt. Abhängig von der jeweiligen Indikation werden Lokalanästhetika in exakt definierte Bereiche wie Akupunkturpunkte, Nervenwurzeln, Triggerpunkte, Narben oder Nervengeflechte gespritzt. Die Lokalanästhetika stabilisieren die Zellwände, indem ihre Wirkstoffe in die Membranporen eingebaut werden. Dies macht die Zellwände für Schmerzbotenstoffe undurchlässig. Wird das Lokalanästhetikum an die richtige Stelle gespritzt, überdauert der Effekt die eigentliche Wirkdauer des Anästhetikums. Haupteinsatzgebiete der Neuraltherapie sind neben Erkrankungen des Bewegungsapparates vor allem Probleme der Beckenorgane (z.B. Harninkontinenz nach Kastration, Kotinkontinenz, Zyklus- und Fruchtbarkeitsstörungen).
Was Sie über die Behandlung mit medizinischen Blutegeln wissen sollten
In unserer Klinik bieten wir die Behandlung mit Blutegeln an. Dafür werden ausschließlich medizinische Blutegel verwendet. Diese gelten als Fertigarzneimittel und werden nur ein einziges Mal verwendet.
Typische Indikationen für die Behandlung mit Blutegeln bei Hunden und Katzen sind:
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Spondylose/Diskopathien/Myogelosen (Rückenprobleme)
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Bänderzerrung/Sehnenreizung
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Arthrosen/Arthritis/Gelenkentzündung
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unterstützend bei HD (Hüftdysplasie) und ED (Ellbogendysplasie)
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schlechte Wundheilung
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Hämatome (Blutergüsse)
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Nervenentzündungen
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(Ohrentzündungen, Blutohr)
Kontraindikationen (d.h. hier sollten/können keine Blutegel angewendet werden):
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Anämie (Blutarmut)
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Blutgerinnungshemmende Medikamente/Blutverdünnende Medikamente
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Blutgerinnungsstörungen
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Fieber
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Kachexie (starke Abmagerung)
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Leukämien
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Maligne Tumoren
Zu beachten:
Bitte informieren Sie uns im Vorfeld über alle verabreichten Medikamente!
Durch die Gabe von Schmerzmitteln/Entzündungshemmer/Kortison (z.B. Rimadyl, Previcox, Metacam, Onsior, Prednisolon, Trococil usw.) kann die Blutgerinnung verlangsamt sein – die Nachblutungen können dann extrem stark ausfallen. Diese Medikamente sollten möglichst 2 bis 3 Tage vor und nach der Behandlung nicht gegeben werden.
Mittel gegen Ektoparasiten (Flöhe/Zecken) - egal ob als spot-on (z.B. Frontline, Advantix, Vetra3D, Exspot usw.) oder als Tablette (z.B. Bravecto, Nexguard) können ein Beißen der Egel verhindern. Die Anwendung sollte deshalb zum Ende des Wirkzeitraumes des entsprechenden Medikamentes erfolgen.
Hunde sollten in den Tagen vor der Behandlung nicht shampooniert werden. Auch sollte ein Streicheln der zu behandelnden Bereiche mit frisch eingecremten Händen vermieden werden. Blutegel sind sehr geruchssensibel und beißen in solchen Bereichen nicht oder nur sehr zögerlich. Hunde sollten vor der Behandlung eine kleine Runde spazieren geführt werden. Das regt die Durchblutung an und macht sie während der Behandlung ausgeglichener.
Ablauf der Behandlung:
Unter Umständen kann eine Rasur der Bißstellen nötig sein. Planen Sie für die Behandlung Zeit ein! Der Saugakt dauert in der Regel zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Deshalb ist eine Blutegelbehandlung auch nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. In der Regel tolerieren die Tiere die Behandlung sehr gut. Im Anschluss kommt es zu erwünschten Nachblutungen, die bis zu 12 Stunden (im Extremfall 20 Stunden) anhalten können.
Während der Nachblutungszeit können Hunde durchaus angeleint ruhig spazieren geführt werden.
Für die Zeit der Nachblutung werden die Bißstellen mit lockeren Verbänden (keinesfalls Druckverbänden) abgedeckt. Lecken/Verschmutzungen sollten verhindert werden, bis die Wunden durch einen Schorf abgedeckt sind (nach 2-3 Tagen). Gelegentlich treten nach der Behandlung ein leichter Juckreiz und eine leichte Schwellung im Bereich der behandelten Stellen auf – dieser kann ggf. mit juckreizstillenden Salben (z.B. gegen Mückenstiche wie Soventol® oder Rescue-Salbe) behandelt werden.
Das vollständige Abheilen der Bißstellen kann 1-2 Wochen dauern.
Erstverschlimmerungen:
Wie bei jeder ganzheitlichen naturheilkundlichen Heilmethode kann es nach der Behandlung mit Blutegeln zu einer Erstverschlimmerung kommen. Das bedeutet, dass die Beschwerden sich zunächst verschlimmern, ehe eine Verbesserung einsetzt. Eine Erstverschlimmerung setzt in der Regel etwa 24 Stunden nach der Behandlung ein und dauert nicht länger als 2 Tage. Sollte die Erstverschlimmerung länger anhalten oder sollten Sie unsicher sein, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Folgebehandlungen:
Je nach Indikation und Ansprechen auf die Behandlung können Folgebehandlungen nötig sein.
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